Für Lehrende

Ein Teleprompter für Lehrende, der eine ganze Stunde durchhält

Ein Erklärvideo ist kein Dreißig-Sekunden-Clip. Wispim führt ein langes Skript in deinem Tempo, hält an, wenn eine Zwischenfrage kommt, und setzt den Text so, wie deine Augen ihn brauchen.

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Nach vierzig Minuten zählen die langweiligen Einstellungen

Ein kurzer Clip verzeiht fast alles, ein Erklärvideo über eine ganze Stunde nicht. Ab dem dritten Abschnitt halten dich zwei unspektakuläre Dinge in der Zeile: wo die Lesezeile steht und wie der Text gesetzt ist.

Die Lesezeile lässt sich verschieben. Setzt du die Zeile, auf der dich der Prompter hält, weit nach oben, bleibt dein Blick die ganze Stunde näher am Objektiv. Eher in der Mitte siehst du mehr von dem, was kommt, angenehm bei einem Skript voller Definitionen und Aufzählungen.

Textgröße, Seitenränder, Zeilenabstand und Schriftstärke stellst du unabhängig voneinander ein, vor dem Start und in den Einstellungen unter Aussehen des Prompters. Breitere Seitenränder ergeben kürzere Zeilen und damit weniger Augenbewegung pro Satz, und genau das ermüdet auf der Länge. Eine kräftigere Schrift hält gegen helles Licht stand, und während der Aufnahme ziehst du den Text mit zwei Fingern größer.

Wirft dich eine Zwischenfrage drei Absätze zurück, überlebt die Aufnahme das: Du blätterst zu der Definition zurück, an der du vorbei bist, und sobald du wieder sprichst, findet dich der Prompter. Alle Wege zurück ins Skript stehen beim sprachgesteuerten Teleprompter.

Die Textgröße, die mit dem Skript gespeichert wird

Das Skript trägt seine eigene Textgröße, Seitenränder, Zeilenabstand und Schriftstärke, gespeichert mit genau diesem Skript statt einmal für die ganze App festgelegt. Mit zwei Fingern änderst du die Größe mitten im Take, live während der Stunde, und sie bleibt für das nächste Mal so. Auch der Bildschirm vor dem Start ist schon der echte Prompter: Du kannst dort ebenso zoomen oder das Skript zum Vorausschauen ziehen.

Das ist mit Absicht eine eigene Einstellung: Was du aus einem Meter Entfernung liest, das iPhone auf dem Ständer hinter dem Laptop, ist nicht das, was du mit dem Telefon in der Hand liest.

Anhalten, antworten, weiterlesen, ohne Handgriff

Unterricht besteht aus Unterbrechungen. Sag den Befehl zum Pausieren, und der Prompter bleibt stehen; mit dem Befehl zum Fortsetzen läuft er weiter, dazu „Satz zurück“, wenn du einen Satz wiederholen willst, und „Von vorn“ oder „Skriptende“, um ganz an den Anfang oder ans Ende zu springen. Die Formulierungen lassen sich pro Sprache ändern, und du sprichst eine Stunde am Stück, also wähl etwas, das dir im Erklären nicht von allein herausrutscht. In der App heißt das Sprachbefehle.

Die gibt es in zehn Sprachen: Englisch, Russisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Polnisch, Italienisch, Portugiesisch, Ukrainisch und Türkisch. Die sechs übrigen Oberflächensprachen haben keine Befehle, und die App sagt das, statt eine Liste zu zeigen, die nichts bewirken würde.

Die Lautstärketasten springen einen Satz zurück oder vor. Sie sind in der App als experimentell markiert und funktionieren nicht in Kamera-Apps, weil dort der Auslöser auf ihnen liegt.

Nach einer Pause zählt dich niemand wieder ein: In Stimme und Ton wartet der Prompter, bis du wieder sprichst. Die Startverzögerung ist eine eigene Einstellung, vor dem Take gewählt, in jedem Modus, und mehr dazu steht bei den langen Aufnahmen für YouTube. Hältst du die Stunde live, statt sie aufzunehmen, gilt die Seite zu Zoom und Google Meet.

Zweisprachiger Unterricht: drei Zahlen, drei Dinge

Sprachlehrkräfte führt Teleprompter-Werbung öfter aufs Glatteis als alle anderen. Es sind drei Zahlen für drei verschiedene Dinge:

  • Die Oberfläche der App gibt es in 16 Sprachen.
  • Das Folgen der Stimme funktioniert in jeder Sprache, die dein iPhone erkennen kann: auf aktuellem iOS sind das über 60 Sprachvarianten. Die Erkennung kommt vom System, die Liste hängt also von iOS-Version und Sprachpaketen ab.
  • Sprachbefehle gibt es in den zehn Sprachen oben, und nur dort.

Vorlesen in einer Sprache, die das Telefon nicht erkennt, ein lateinischer Text etwa oder ein Dialekt, an dem die Erkennung scheitert, ist der Fall für Ton: Dieser Modus reagiert darauf, dass gesprochen wird, und nicht darauf, was gesprochen wird. Die Erkennungssprache wählst du vor dem Start ohnehin selbst, bei einer zweisprachigen Stunde der wichtigere Schalter.

Die Frage, die die Schule stellt

Die Erkennung läuft auf deinem iPhone oder iPad, wo deine Sprache das unterstützt. Hat dein Gerät für deine Sprache kein Modell, schickt es den Ton zu Apple, um daraus Text zu machen. Die Liste Erkennungssprache markiert solche Sprachen vor dem Start. Zu uns kommt in keinem der beiden Fälle etwas: weder Skripte und ihre Titel noch Ton, Transkripte, die Namen importierter Dateien oder das, was du tippst.

Die Nutzungsstatistik ist nicht mit dir verknüpft, wird in der EU verarbeitet und lässt sich in den Einstellungen mit einem Schalter abstellen. Was eure Datenschutzbeauftragte dazu braucht, steht in der Datenschutzerklärung.

Bevor du etwas bezahlst

Kostenlos mit 6 Prompter-Starts und beliebig vielen Skripten, und darin steckt der ganze Prompter: Stimme, Ton und Konstant, das schwebende Fenster, die Sprachbefehle und die Typografie von oben. Nichts davon ist für Pro reserviert.

Ein Semester hat mehr als 6 Starts, und dafür ist Pro da: Es hebt das Limit auf und ergänzt Datei importieren für TXT, Markdown, PDF, DOCX und RTF, sodass der Stundenentwurf, den du ohnehin geschrieben hast, zum Skript wird. Als Abo für einen Monat oder ein Jahr oder als einmaliger Kauf.

Wispim läuft auf dem iPhone ab iOS 16, auf dem iPad ab iPadOS 16 und auf dem Mac ab macOS 13.

Fragen

Kann ich den Teleprompter pausieren, ohne das iPhone anzufassen?

Ja, auf Zuruf. Pausieren, Fortsetzen, „Satz zurück“, „Von vorn“ und „Skriptende“ sind „Sprachbefehle“, und die Formulierungen lassen sich pro Sprache ändern, du kannst also etwas wählen, das du einer Klasse nie versehentlich sagst. Sprachbefehle gibt es in zehn Sprachen: Englisch, Russisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Polnisch, Italienisch, Portugiesisch, Ukrainisch und Türkisch. Die sechs übrigen Oberflächensprachen haben keine Befehle, und die App sagt das offen, statt eine Liste zu zeigen, die nichts bewirkt.

Lässt sich die Schrift größer stellen?

Das Skript schon: „Textgröße“, „Seitenränder“, Zeilenabstand und Schriftstärke sind einstellbar und werden mit genau diesem Skript gespeichert, und während der Aufnahme ziehst du den Text mit zwei Fingern größer. Die Bildschirme der App drum herum sind dagegen fest eingestellt und folgen nicht der Textgröße deines iPhones.

Und wenn ich in einer Sprache unterrichte, die das iPhone nicht erkennt?

Dann nimmst du den Modus „Ton“: Er reagiert darauf, dass gesprochen wird, nicht darauf, was gesprochen wird, und kommt ohne Erkennung aus. Das Folgen der Stimme selbst deckt jede Sprache ab, die dein iPhone erkennen kann, auf aktuellem iOS über 60 Sprachvarianten, und alle 16 Oberflächensprachen sind darunter. „Konstant“ läuft mit festem Tempo und braucht zum Scrollen gar kein Mikrofon.

Verlässt der Ton meines Unterrichts das iPhone?

Die Erkennung läuft auf deinem iPhone oder iPad, wo deine Sprache das unterstützt. Hat dein Gerät für deine Sprache kein Modell, schickt es den Ton zu Apple, um daraus Text zu machen. Solche Sprachen sind in der Liste „Erkennungssprache“ schon vor der Aufnahme markiert. Zu uns kommt nichts davon: weder Skripte und ihre Titel noch Ton oder Transkripte. Die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Wispim aufs iPhone holen

Richte die Kamera auf den Code, dann öffnet sich Wispim im App Store.

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